NYC-Marathon 09, der Rückblick!

10/11/2009

IMG_2213Nun sind einige Tage vergangen, die Arbeit hat wieder begonnen, die Wirklichkeit ist wieder da, New York in weiter Ferne! Erinnerungen an eine einzigartige Reise sind geblieben:

Anreise, Einreise:
Die Prozedur, die man bei der Einreise über sich ergehen lassen muss vergesse ich lieber. Denn von der Landung am JFK Flughafen, über die Kontrolle der Einwanderungsbehörde, mit dem Schlangen stehen, bis zum Hotel benötigten wir ca. fünf Stunden!

Verpflegung, Unterkunft
Das Wellington Hotel liegt in der 7th Avenue, nahe dem Times Square und ein paarhundert Meter vom Central Park entfernt. Frühstück gibt es keines, es gibt aber im gleichen Gebäude ein Lokal. Für uns Europäer sind aber jene, knapp vor dem Central Park, geschmacklich interessanter. Übrigens Geschmack: Ich fand während des gesamten Aufenthaltes tagsüber und abends nichts essbares. Lag es an mir, oder ist die amerikanische generell so? Für mich teilweise nahe am Sondermüll!

Stadt, Sehenswürdigkeiten:
Runners unlimited hat bereits einige Ausflüge organisiert, die ich gerne annahm. So z.B. gleich am ersten Abend den Besuch im Rockefeller Center, am nächsten Tag die Bootsfahrt um Manhattan herum und tags darauf die Bustour.
Zusätzlich habe ich mit Daniel, oder alleine, das Natural History Museum besucht, das Empire State Building, das Guggenheim Museum und bin mit dem offiziellen Sightseeing-Bus Manhattan abgefahren. Weiters stapfte ich bis Little Italy, China Town, Wall Street, Brooklyn Bridge, Ground Zero und Battery Park. Nicht zu vergessen den Times Square (mehrmals!), 5th Avenue und Broadway!

NYC-Marathon, Laufen:
Das Abenteuer NYC-Marathon habe ich ja bereits beschrieben und wird mir auf ewig unvergessen bleiben. Wenn du Marathon-Läufer bist, dann musst du einmal hier dabei sein. Ich war zuvor im Zweifel, jetzt ist mir klar, dass die Entscheidung goldrichtig war!
Was ebenfalls ein „must“ ist, mindestens ein Lauf im Central Park. Bei mir waren es zwei! Beide am frühen Morgen und beide bei traumhaftem Wetter und wolkenlosem Himmel!

Organisation und liebe Menschen:
Das Team von Runners unlimited war sehr bemüht, alle extrem freundlich. Trotzdem finde ich die Organisation in einigen Punkten verbesserungswürdig.
Nie vergessen werde ich die vielen tollen Menschen, die ich auf dieser Reise kennen lernen durfte. Mit einigen war ich sehr oft beisammen, mit anderen weiniger. Das hat natürlich mit dem „Sympathikus“ zu tun und mit dem Umstand, dass es im Hotel kein Gemeinschaftstreffen (kein Frühstücksraum) gab und somit wenig Möglichkeiten Treffen zu vereinbaren. Is halt so! Ich danke jedenfalls an dieser Stelle für die vielen Freundschaften, die ich gewonnen habe!

Fazit:
Der New York Marathon ist eine Reise wert. Es fehlen mir die Worte, um meine Eindrücke niederschreiben zu können. Egal, sie bleiben mir sowieso ewig in Erinnerung und teilweise tief in meinem Herzen!

IMG_2009Informationen: Klick auf nachstehende Links
> Fotoserie New York
> Asics-Video zum NYC-Marathon

> Link zur Fernsehübertragung 09 (volle Länge!)
> „Fremdbericht“ NYC-Marathon 1
> „Fremdbericht“ NYC-Marathon 2
> „Fremdbericht“ NYC-Marathon 3


New York, der Marathon, der Wahnsinn!

07/11/2009

„New York, New York“ von Frank Sinatra spielte man zum Start des NYC Marathon, als sich zigtausende LäuferInnen aus der ganzen Welt auf den Weg über einen der schwierigsten und größten Stadtmarathons der Welt machten. Es ging tief unter die Haut!

NYC-01aDoch der Beginn sollte auch schon das Ende sein, denn (bedingt durch die stundenlange) Wartezeit in der Kälte haben alle Teilnehmer Klamotten an, derer sie sich vor, bzw. während des Startes entledigten. Z.B. mir vor die Beine, sodass ich gleich einen Kapitalsturz hinlegte. Auf und weiter über die beeindruckende Verrazano-Narrows-Bridge, in der obersten, der drei Etagen! Nach der Brücke gleich hinein in die Menge, die bis ins Ziel ein Feuerwerk der Begeisterung hinlegte! Ausgenommen im Viertel der orthodoxen Juden, mit merkwürdig anmutenden Menschen!
Weiter nach Brooklyn und Queens, wo wieder fröhliche Menschen die Straßen säumten, Musik und tolle Stimmung machten und die Athleten versorgten.

Dann wieder Brücken! Zum „aufwärmen“ die kleine Pulaski Bridge und dann die Queensboro Bridge, die schon ein Hammer ist und in einem hohen Bogen über den East River führt. Jetzt bist du in Manhattan und läufst die – nicht enden wollende – First Avenue hinauf zur Willis Avenue Bridge bis in die Bronx. Hier führt die Strecke am Stadion der New York Yankees vorbei und danach über die Madison Avenue Bridge wieder zurück nach Manhattan.

Jetzt wird’s so richtig hart! Einerseits weil die Fifth Avenue sowieso wieder lang ist und nach oben geht, aber auch weil ich einen Krampf im linken Bein habe und stehen bleiben muß, um ein wenig zu dehnen. Mein Ziel, es unter vier Stunden zu schaffen, wackelt bedenklich! Weiter, bis endlich der Central Park kommt. An der Ostseite des Central Parks hat die Strecke vier Hügel. Hier kommt ein weiteres Stimmungshighlight der Strecke: Central Park South. Klar, es geht auch hier leicht nach oben und hört nicht auf! An dieser Stelle kommen in jedem Jahr sehr viele Zuschauer zusammen und sorgen für die beste Stimmung. Davon neu motiviert geht es am Columbus Circle zurück in den Central Park bis hin zum Ziel an der Tavern on the Green. das nach 42.195 absolvierten Metern, oder 26,2 Meilen erreicht wird!

Mit einer Punktlandung durchlaufe ich nach 3 Stunden, 59 Minuten, 28 Sekunden, mit Tränen in den Augen, das Ziel!

Der NYC-Marathon, mit einer doch sehr schweren Strecke, war der härteste und schönste Wettbewerb meines Lebens und ein Sieg über mich selbst! Glück, Dankbarkeit und Demut – nach einem äußerst abwechslungsreichem Jahr – erfassen mich.

Für Statistiker noch ein paar Zahlen:
14.961. Platz von 43.741 Gesamt-StarterInnen
185. Platz von 987 Gesamt-StarterInnen in meiner 60iger-Klasse.
113. von den 254 angetretenen ÖsterreicherInnen

Vergleicht man die Zeiten noch mit anderen Marathons, dann erkennt man eine um 3-4% langsamere Zeit. Das ergibt bei den Top-Athleten eine Differenz von knapp 5 Minuten, bei mir an die 8-10 Minuten.

Man mag zu den „Ami’s“ stehen wie man will, aber diese herzliche und ehrliche Begeisterung den Läufern gegenüber, die sie dir vor, während und nach dem Rennen entgegen bringen, habe ich noch nirgends erlebt!! Ich werde noch viel Zeit benötigen um die Eindrücke dieses einzigartigen Wettbewerbes zu verarbeiten. Es war ein unvergessliches Erlebnis!!


Jetzt isses so weit – New York, ich komme!

27/10/2009

Ein tur40 Jahre NYC Marathonbulentes Jahr findet seinen läuferischen Höhepunkt. Mein 60iger und auch der gute Einstieg in die Laufsaison motivierten mich dazu (m)einen Traum zu erfüllen! So meldete ich mich im Frühjahr zum New York Marathon an, um dann später diesen (Spontan-)Entschluss mehrmals in Frage zu stellen.

Läuferisch (damit meine ich vorwiegend die Wettkampfteilnahme) ist das ein „GZSZ-Jahr“. Also frei nach der (von mir noch nie angesehenen) Fernsehserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“! Das hat vorwiegend mit diversen Umständen zu tun, die tief in die Privatsphäre hineinreich(t)en und mich mental zu unterschiedlichen Ergebnissen (bzw. Erlebnissen) führten. Bedingt dadurch, dass ich das Glück habe in einer wunderbaren Familie eingebettet zu sein, einen tollen Beruf - der auch Berufung bedeutet – ausübe, in einer beeindruckenden Firma arbeite, gute Freunde habe und eine virtuelle Blog-Familie, die ich sehr schätze, stehe ich nun doch vor meinem Start in New York! Und das ist gut so!

Ich habe dieses Wochenende ja das Zittern und die Freude vieler Blog-Freunde beim Frankfurt-Marathon miterlebt und genau diese Begeisterung will ich nach Amerika mitnehmen! Einfach dabei sein und meinen ganz persönlichen Erfolg erleben zu dürfen. Inwieweit ich das Erlebte teilen kann weiß ich noch nicht, fahre ich wohl mit knapp 300 Österreichern nach New York, kenne aber bis dato keinen einzigen. Was sich naturgemäß ändern wird …!

Ich habe also keine Ahnung was mich erwartet. Der Zeitplan liest sich aber spannend und hinzu kommen „Zusatzveranstaltungen“, die mir sicher wenig Ruhe, dafür aber viel Abwechslung bringen. Wie z.B. „Halloween“ – am Tag vor dem Marathon! Cool ;-)

NewYork_2Mit gemischten Gefühlen, viel Bauchkribbeln und einer (derzeit noch verhaltenen) Begeisterung verabschiede ich mich nun für eine Weile, um mich dann am Wochenende meiner Rückkehr wieder zu melden! Sollte jemand von euch zwischendurch Zeit haben mir ein Däumchen zu drucken so werde ich dies aufsaugen und dankbar annehmen!

Liebe Grüße und bis bald – Reinhard


Zeitplan zum/beim New York-Marathon

22/10/2009

Das Ereignis rückt näher, der 40. New York City Marathon! Vor ein paar Tagen habe ich nun alle Unterlagen erhalten und die Einreisegenehmigung organisiert. Runners Reisen hat mir auch den Zeitplan übermittelt und die Startnummernangabe.
Ich glaube aber alles erst wenn ich im Flieger sitze!!

REGISTRATION_NYC-Marathon09Donnerstag, 29.10.2009
08h25: Abflug Klagenfurt
11h20: Abflug Vienna
16h15: Ankunft New York
JFK Airport
(Flugdauer 9:55 Stunden)
20h00: Treffen aller Teilnehmer im Hotel Wellington

Freitag, 30.10.2009
07h15: Treffen zum Morgenlauf
09h30: Abholung der Startnummern
12h15: Sightseeing

Samstag, 31.10.2009
12h30: Marathoninfo-Meeting
14h00: Stadrundfahrt
19h00: Pastaparty

Sonntag, 01.11.2009, der große Tag!!
05h30: Treffpunkt Hotellobby (pfooaah, sehr früh!)
10h00: START, zweiter Startblock, mit Startnummer 25392
XXXX: Zieleinlauf?! Die große Unbekannte des großen Tages!
17h00: Marathon Finisher Party

Montag bis Mittwoch
New York geniessen!! Denn wenn ich schon da bin ….?!

Mittwoch, 04.11.2009
17h55: Abflug New York JFK Airport

Donnerstag, 05.11.2009
08h45: Ankunft Vienna
11h05: Ankunft Klagenfurt

18h30: Gastreferent bei „Gründer für Gründer“ in Klagenfurt
Eine spannende Woche endet mit einem harten Tag …!


Kurzurlaub vor New York!

06/10/2009

Zuletzt schrieb ich, dass ich arbeitsmäßig doch viel um die Ohren hatte (hab ich noch immer, aber nach dem Urlaub geht’s leichter). Es war jedenfalls Zeit für eine kurze Pause. Mein Körper – wie auch meine netten Kolleginnen – signalisierten, dass ich mir einen Urlaub gönnen soll. Bei dieser klaren Botschaft vertschüsste ich mich mich mit meiner Frau für ein paar Tage nach Kroatien. Da der Urlaub nur ein kurzer war, ging es auch nur in den ersten Ort nach der slowenischen Grenze – Umag!

Wir buchten – wie so oft – über Hofer-Reisen und wurden – wie so oft – nicht entäuscht! Das Hotel nannte sich „Sol Umag“ und lag direkt am Meer, mit traumhafter Aussicht auf die Adria. Wir hatten ein Zimmer mit Meerblick, tolles Ambiente, einen herrlichen Liegeplatz, freundliches Personal und einen sensationellen Wellnessbereich, der seinesgleichen sucht und den wir natürlich auch nutzten.

Wir verbrachten die wenigen, sonnigen und warmen Tage mit relaxen, saunieren, ich zusätzlich mit einem schönen Strandlauf, Entspannung und gutem Essen. Jeden Tag schwamm ich (im Oktober!) unzählige Runden im Meer und wir genossen mit meiner Liebsten jeden Tag dieses wunderbaren Aufenthaltes! Das war dann auch der Grund, dass wir am Sonntag – schweren Herzens – wieder nach Hause fuhren!

Es war kurz und schön und hat gepasst! Danke!

Die Erholung war aber auch deshalb notwendig, denn der nächste Urlaub ist ein „Arbeitsurlaub“, denn der New York Marathon ruft! Und die Nervosität steigt!


Urlaub, 60ig, New-York-Marathon!

12/06/2009

Nach vielen Wochen und Monaten, die viel Arbeit, aber auch viel Freude gebracht haben, gibt es nun endlich eine kleine schöpferische Pause. Mitte Juni (ab morgen – juhu!) geht es fast immer mit meiner Liebsten ans Meer. Diesmal nach Kroatien!

malinska1Wir haben auf der Insel Krk (Malinska) einen einwöchigen Aufenthalt in einem völlig neuen Hotel gebucht, dem Hotel Riu Blue Waves, von dem es hiess, dass es am 31. Mai 09 (!) eröffnet wird. Hoffentlich! Es wird uns beiden gut tun ein wenig abzuschalten, Zeit füreinander zu haben und die Seele baumeln zu lassen. Natürlich habe ich die Laufschuhe mit und werde die Umgebung erkunden, denn nur herumliegen ist nicht meine Art!

Was diesen Urlaub ein wenig anders macht als viele andere, die ich ebenfalls zumeist um diese Zeit irgendwo (niemals am gleichen Ort!) am Meer verbringe, ich reise als „alter Mann“ wieder zurück, denn er endet (am 19. Juni) mit 60iger3meinem 60. Geburtstag. Zu diesem habe ich all meinen lieben Bekannten und Verwandten erklärt, dass ich dazu nur einen Wunsch habe: Sponsoring zum New-York-Marathon, den ich bekanntlich fix gebucht habe!

Das Reisebüro Runnersreisen machte mir dazu nämlich einen tollen Vorschlag: Wir vereinbaren einen imaginären Kilometer-Preis von € 50.- oder € 60.-. Sie geben unsere Telefon-Nummer (übrigens 0732 7625-180) an Freunde, die sie beschenken wollen. Die rufen an und kaufen bei uns Marathon-Kilometer für Sie, die wir Ihrer Rechnung gutschreiben. Ihre Freunde erhalten einen “Gutschein” für die gekauften Kilometer, die sie Ihnen dann zum Geburtstag schenken können.

Spätestens wenn ich wieder zurück bin erfahre ich, obs gewirkt hat. Bis dahin wünsche ich meinen Besuchern eine schöne Zeit!


Kurzurlaub „Asia-Spa“ Leoben

09/02/2009

Meine geschundene Psyche verlangte nach einer Pause, denn die letzten Wochen und Monate arbeitete ich zu viel und vor allem ohne Unterbrechung. Also nahm ich den Freitag wörtlich, hängte das Wochenende an und fuhr mit meiner Frau weg. Nach Leoben!

Über Hofer-Reisen buchte ich „Zeit zu zweit“, die wir mit meiner Liebsten angenehm verbrachten. Die Unterkunft war im Hotel Kongress, ein altes, aber sauberes Hotel neben dem ehemaligen Rathaus der Stadt, mit netten Leuten im Service. Die Stadt allerdings, versprüht – die Einwohner mögen mir verzeihen – den Charme ehemaliger Ostblock-Städte. Es gab aber eine tolle Laufstrecke, welche von Runnersfun ausgemessen, sehr gut markiert war und entlang der Mur verlief. Die gönnte ich mir am Nachmittag!

Die Abende waren in unterschiedlichen Lokalen organisiert. Zuerst im „Schwarzen Hund“ und am zweiten Abend ein Galadinner im „Schwarzen Adler“. Den Höhepunkt bildete aber die Wellness-Oase im „Asia-Spa“, deren vielfältige Angebote wir am Samstag und am Sonntag in vollen Zügen genossen. Die leoben_asiaspa1Anlage steht seit 2008, ist relativ groß und ans Falkensteiner-Hotel angeschlossen. Da das Einzugsgebiet nicht sonderlich groß ist, verlieren sich die Besucher in den Bädern, Pools, Saunalandschaften uvm…!

Am Nachmittag fuhren wir schweren Herzens wieder nach Hause, wo ich gegen Abend noch ein 10-KM-Läufchen anhing!


Urlaub in Zadar/ Falkensteiner Club

25/10/2008

Nachdem unser letzter Urlaub doch schon eine Weile her ist, fuhren Elisabeth und ich für ein paar Tage nach Kroatien. Genauer gesagt zum Falkensteiner Club-Hotel nach Borik/ Zadar! So machten wir uns am Sonntag (19.10.08) auf die über 500 KM lange Reise, die erfreulicherweise fast durchwegs über Autobahnen führt, wobei jene zwischen Zagreb und Zadar ziemlich neu und angenehm zu fahren ist.

Das Hotel wird als Club geführt und besteht aus einem riesigen Komplex. An den Gebäuden selbst erkennt man aussen schon ein wenig das Alter. Das Innere wurde so „Bambusartig“ dekoriert. Irgendwie nüchtern, aber doch stimmig.

Das Hotel bietet im Sommer sicher viele Möglichkeiten, das war uns bewusst. Wir fuhren aber in der Nachsaison, weil wir uns erholen wollten und dies auch ausgiebig taten. Befremdend war aber doch, dass der so genannte „Spa-Bereich“ nicht besonders einladend war. Auf die Sauna verzichtete ich daher auch. Irgendwie hatte ich mir eine Steigerung zum Hotel „Istra“ bei Rovinj erwartet, aber davon ist das Falkensteiner doch weit entfernt.

Als Läufer fand ich es auch schade, dass der Rezeption keinerlei Laufstrecken bekannt waren. Natürlich auch nicht Radstrecken, obwohl es einen Radverleih im Hotel gab. Eine Karte mit der Umgebung hätte es zur Not auch getan, aber mit meinem Garmin Forerunner 305 fand ich dann eine geeignete Laufstrecke.

Das Personal, wie auch das Essen muss gelobt werden. Hervorragend, ehrlich. Die Sauberkeit des 4-Sterne-Hotels im Stiegenbereich, wie auch in den Zimmern, lässt allerdings zu Wünschen übrig! Im bereits erwähnten Spa-Bereich fehlt die einladende „Wärme“ und der algenbedeckte Strand lädt nicht wirklich zum Baden ein! Kritik ist daher angebracht und als Anregung zu verstehen!

Alles in allem: Zadar haben wir besucht, die Altstadt ist es auch Wert. Wir haben im Hotel gut gegessen und ausgezeichnet geschlafen, daher beim Punkt Erholung – Ziel erreicht, bei unseren bescheidenen Hotelansprüchen – Ziel verfehlt! Vielleicht waren wir aber nur zur falschen Zeit am richtigen am richtigen Ort? Wer weiss?


Turrach – ein Familienausflug!

30/08/2008

Unsere Töchter Karin und Iris schenkten uns zu unseren Geburtstagen im Juni einen gemeinsamen Ausflug auf die Turrach, den wir bei passender Gelegenheit und ebensolchem Wetter einlösen sollten!

Gesagt – getan, am Samstag, den 30. August 08 war es dann so weit!
Alle Kinder waren da, also Karin und Norman hielten sich den Tag frei, Iris kam aus Graz und Christian aus Wien. Das tut als Elternteil richtig gut, rinnt hinunter wie Honig!

So gegen 09:00 Uhr führen wir weg und trafen uns nach 10:00 Uhr beim Turrachsee. Wir entschlossen uns die „Drei-Seen-Runde“ zu gehen, also Turrachsee, Schwarzsee und Grünsee. Relativ einfach, nicht allzu weit (knapp 7 KM) und wunderschön!. Bei guter Stimmung und traumhaft schönem Wetter spazierten wir durch die Bergwelt und machten zwischendurch immer ein paar Pausen um die Gegend zu genießen.

So gegen 14:00 Uhr kehrten wir beim „Alpengasthof Siegel“ ein. Da wurden wirvon unseren Töchtern zum Essen eingeladen – ein weiterer Teil des Geburtstagsgeschenkes!

Weiter ging es dann zur Kapelle, wo wir dann unser altes Baumrinden-Boot kurz ins Wasser ließen, welches ich damals, als wir einige Sommerurlaube auf der Turrach verbrachten, gebastelt hatte. Den Abschluss des schönen Tages bildetet noch die Fahrt mit dem „Nocky-Flitzer“! Da ging es echt recht hurtig dahin!

Ein schöner Tag, vielen Dank an Karin und Iris, aber auch Norman und Christian für den gemeinsamen Ausflug! Hier einige Bilder davon!


Thermenurlaub

22/02/2008

Mehrere Komponenten trafen im Feber zusammen. Ich war ziemlich überarbeitet, da ich in meinem Job doch einige Monate ohne Pause durchgearbeitet habe. Jetzt war die Luft ein wenig draussen. Auch wenn einem die Arbeit noch so gut gefällt, einmal muss der Mensch Zeit für sich selbst haben!
Hinzu kam, dass ich läuferisch wieder einmal verletzt bin. Meine Selbstdiagnose lautet – Fersensporn! Ein Zeichen mehr um endlich Ruhe zu geben!

03.jpgGesagt – getan!
Mit Elisabeth suchten wir kurzfristig eine Therme in Slowenien aus und buchten über das Reisebüro Gruber einen fünftägigen Aufenthalt in der Therme Olimia, im Ort Podcetrtek, einen „Steinwurf“ von der kroatischen Grenze entfernt! Am Sonntag, den 17. Feber 08 fuhren wir am Vormittag los und waren so gegen 13:00 Uhr vor Ort. Überrascht waren wir allerdings, dass wir da schon einmal waren, allerdings hiess die Therme damals „Atomske Toplice“!

Was hat sich verändert?
Es wurde modernisiert und um das Hauptthermalbad „Termalija“ ein Ruhebereich herumgebaut. Eine Glas-Stahl-Konstruktion trennt das doch laute Thermalbecken von den Nebenräumen, in die man sich zurückziehen und wunderbar entspannen kann. Eine unglaublich geschickte Lösung!
Wir wohnten im Hotel „Breza“, welches – wie die Hotels „Sotelia“ und das „Aparthotel Rosa“ mit dem Wellnesszentrum „Termalija“ unterirdisch verbunden waren. Man musste also nie ins Freie! Sehr praktisch!

Wir nutzten sehr wenig von dem umfangreichen Angebot, wir wollten nur ein wenig das Thermalwasser geniessen, welches sowohl für meine verletzten Beine, wie auch für Elisabeths Rücken wohltuend war. Fast einen Tag lang waren wir auch in der grössten Saunalandschaft Sloweniens, die sich ebenfalls im Wellnesszentrum befindet. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und die Zeit verging sehr rasch!

Sehr rasch vergingen auch die Tage. Am Freitag gingen wir am Morgen nochmals in die Therme und fuhren dann gegen Mittag, gut erholt und ein paar Kilo schwerer, wieder nach Hause! Schön war’s!