Mehr Beruf, weniger schreiben, aber laufen!

26/09/2009

Die schönen, lauen Sommertage sind Geschichte, der Herbst hat Einzug gehalten. Auch der hat seine Reize, aber es ist halt anders!

Anders geworden ist auch mein Schreib- und Leseverhalten im Blog! Seltener! Und das hat einen einfachen Grund, den zuletzt auch Gerd beschrieben hat. Es gibt halt arbeitsmäßig viel zu tun und das wirkt sich dann natürlich auf die karge Freizeit aus. Wobei ich ja nicht darunter leide, weil ich das Glück habe einen Beruf auszuüben, der mir wirklich große Freude bereitet.

So gelang es den Auftrag für unser Unternehmen ORF_KärntenHeutezu verlängern und eine weitere Qualitätssteigerung im Unternehmensgründungsprogramm Kärnten zu erreichen. Der Job ist für mich und unser Team auf mehrere Jahre gesichert. Zeitlich begrenzt immer deshalb, weil es sich ja um ein Projekt handelt, welches immer neu ausgeschrieben werden muß. Ich berichtete darüber. Dieses tat gestern auch der ORF Kärnten, der in einem Fernsehbeitrag auch unsere Arbeit würdigte.

Die wenige Freizeit nutze ichalso der Pflege meiner Leidenschaft, dem Laufen. Interessanterweise habe ich bis heute keine Ahnung welche Verletzung ich zuletzt wirklich hatte, plagten mich doch wochenlang unerklärliche Schmerzen im linken Fuß, einmal Oberschenkel, dann Unterschenkel. Jetzt nähere ich mich langsam wieder der Normalform und absolviere dabei ca. 45 Wochenkilometer und mehr. Muß ja, denn New York naht!

Anscheinend geht es aber nicht nur mir so, denn in meinen gern gelesenen Blogs bemerke ich eine geringere Häufigkeit neuer Geschichten. Aber, wir leben eben nicht von der Lauferei und schon gar nicht der Schreiberei. Und so liegt eben unser Bestreben darin, die Dinge des Lebens unter einen Hut zu bringen. Bewegung gehört dazu!


Hunde „on line?“

18/08/2009
Grafik von "Runnersworld"

Grafik von "Runnersworld"

Am letzten Sontag gab es wieder einmal diese Begegnung der besonderen Art – Frauerl mit Hund! Die Leine hatte Frauerl in der Hand und an dessen Ende – nichts! Und der Hund in seinem Spiel- oder auch Jagdtrieb mit Vollgas auf mich zu. Frauerl ruft dann (im breiten Wiener Slang) locker zu mir: „Der tuat eh nix!“

So weit, so gut!

Nur hatte ich mit „Senta“ ebenfalls einen Hund bzw. eine Hündin. Und ich will jetzt auch nicht so agieren wie jene Zeitgenossen, die als ehemalige Raucher zu militanten Nichtrauchern mutieren. Natürlich ist auch mein Hund zwischendurch frei gelaufen, obwohl ein mir nicht gut gesinnter Nachbar dies sehr oft zur Anzeige gebracht hat (und der Kerl dabei sogar mit seinem Auto nachgefahren ist). Die Polizisten rückten tatsächlich aus und verdonnerten mich zur Höchststrafe – 7,- (in Worten sieben) in bar!

Zurück zur Geschichte. Hündin Senta lief also auch immer wieder mal frei durch die Gegend. Klar! Aber, spätestens, wenn sich fremde Personen (vorwiegend Läufer, wie auch Spaziergänger) näherten, kam der Hund an die Leine. Lästig, aber wichtig! Warum?
- Weil viele Menschen panische Angst vor Hunden haben.
- Weil ein Hund immer unberechenbar ist!
- Weil fremde Menschen nie wissen, wie fremder Hund reagiert!

Kein Mensch ist fehlerfrei, aber ein gewisses Maß an Verantwortung für Hund und Mensch wäre wünschenswert! Gerade deswegen lege ich euch auch abschließend den dazu passenden Läufer-Knigge von „Runnersworld“ ans Herz, mit dem §5 Hunde und Halter!


Loblied auf die Lauf-Blogger

09/06/2009

bloggenSeit dem Vorjahr schreibe ich im Weblog nun immer wieder mehr oder weniger interessante Geschichten aus meinem Privatleben. Dabei natürlich vorrangig über meine Leidenschaft, dem Laufen! Da meine Zeit begrenzt ist, bin ich diesbezüglich nicht so aktiv wie so viele Blogger aus der Laufkommune, die hier die wunderbarsten Geschichten wiedergeben. Denen widme ich heute meinen Artikel!

Es wäre nun äußerst unfair hier eine Wertung abzugeben, da ich diese Personen sowohl im Sport, wie auch in der Art wie sie die Geschichten dazu wiedergeben, ungemein schätze. Viele sind mir ans Herz gewachsen, ihre fast täglichen Kolumnen unverzichtbar geworden. Ich leide mit ihnen, ich freue mich über die großen und kleinen Erfolge, über die beeindruckenden Leistungen die sie erbringen.

Ich habe doch glatt ein schlechtes Gewissen wenn ich nicht so oft kommentiere, wie dies viele meiner Blog-Freunde tun. Man möge mir an dieser Stelle verzeihen. Es ist halt so, dass ich einen Job habe (den ich hier und hier beschreibe), der viel Zeit erfordert, der mir aber unglaublich viel Freude bereitet, da ich auch hier – neben einer spannenden Aufgabe – von wunderbaren Menschen umgeben bin. Dass das Laufen und meine Familie in der Prioritätenliste vor dem Schreiben und Kommentieren liegt ist daher eine Tatsache die – so hoffe ich – von euch mit dem nötigen Verständnis quittiert wird.

Das bedeutet aber, ich lese viel und regelmäßig von euch. Es ist mir also bekannt wie viel da gelaufen wird, wo gelaufen wird, dass einige von euch (vorrübergehend) mit dem Schicksal der Verletzung hadern, andere wiederum mit der Produktion von Endorphinen nicht mehr nachkommen. In Wettbewerben, oder einfach nur so. Schätzen wir uns glücklich dass wir die Möglichkeit dazu haben! Ob täglich, am Meer, in den Bergen, oder gar bei einem Ironman. Aber bitte niemals so:


Alles Gute für das Jahr 2009!

01/01/2009

neujahr2009All meinen Freunden, Lesern und Gleichgesinnten auf diesem Weg die allerbesten Glückwünsche ins neue Jahr. Möge es ein wunderschönes werden! Mögen dich Gesundheit, Freude und persönliches Wohlergehen immer begleiten!

REINHARD’S GEDANKEN ZUM JAHRESWECHSEL

Allseits spricht man vielfach jetzt von Krise
und – Gürtel enger schnallen – als Devise.
Negative Nachrichten bestimmen das Alltagsleben,
so als würde es kein Morgen geben!

Natürlich, in vielen Fällen sind die Sorgen sehr real,
es gibt berechtigte Ängste, das Leben wird zur Qual!
So manche aber stimmen ins Klagelied ein, grundlos, wie es scheint,
nicht wissend, dass das Leben es gut mit ihnen meint!

Weil sie sich zu sehr der Zukunft hingeben?
Und dem Wunsch nach Mehr als einzigem Streben?
Anstatt Momente bewusst zu genießen, innezuhalten,
und das Leben mehr im Hier und Jetzt zu gestalten!

© Reinhard Huber

Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst du im Heute von Neuem beginnen (fernöstl. Weisheit).
In diesem Sinne die besten Wünsche für das neue Jahr – Reinhard


Vorsicht beim Laufen!

09/12/2008

Ich habe heute einmal so durch YouTube geblättert und bin da auf einen köstlichen Werbefilm gestossen, den ich euch nicht vorenthalten will und der zeigt, was da während – und vor allem nach – einem Waldlauf so alles passieren kann!

Also, man hört ja immer wieder, dass man beim laufen vorwiegend durch die Nase atmen sollte. Jetzt weiss ich endlich warum ;-)