Hans Plajer, das 80jährige Kärntner Laufwunder!

02/07/2009

Am Sonntag, beim diesjährigen Faakerseelauf habe ich ihn wieder erlebt, Hans Plajer, der heuer 80 Jahre alt (Artikel aus Pleamle-Magazin) ist und läuft, und läuft, und läuft …., wie eben früher die guten alten VW-Käfer! Unverwüstlich eben!

Fotos: KärntenBlitz

Fotos: KärntenBlitz

Es ist immer schön, wenn ich die Gelegenheit habe beim einen, oder anderen Wettbewerb, mit Hans ein paar Worte zu wechseln. Diese Energie, dieses Funkeln in den Augen, diese Kraft, die er noch immer besitzt – bewundernswert! Dabei war dieser Mann schon schwer krank und musste sich, bedingt durch einen bösartigen Tumor im Halsberich, die Stimmbänder entfernen lassen. Jetzt, am Sonntag den 5 Juli startet er noch einmal beim Ironman Austria in Klagenfurt. Liebe Freunde, das bedeutet 3,8 KM schwimmen, 180 KM Radfahren und als Draufgabe ein Marathon, der bekanntlich 42,195 KM hat.

Und so werde ich am Sonntag wieder nach Klagenfurt fahren und dabei nicht nur Hans, sondern die vielen, bewundernswerten Athleten beim Ironman anfeuern, die sich diese Tortour antun. Es ist aber sehenswert, wenn morgens das Wasser des Wörthersee’s brodelt, wenn sich die 2.900 Teilnehmer in die Fluten stürzen, dann mit dem Rad zum Faakersee fahren um dann zwischen Klagenfurt und Krumpendorf den Marathon zu absolvieren. Und Hans Plajer mitten drinnen (links im O-Ton). Ich glaube, er schafft es auch diesmal!


Panoramalauf Faakersee

28/06/2009

Der Name “Panoramalauf” ist in diesem Fall genau richtig. Denn dieses herrliche Panorama hast du bei einem Wettbewerb wirklich selten! Doch der Reihe nach!

faakerseelauf_2009_2bBeim Faakerseelauf gibt es mehrere Wettbewerbe. Wie üblich – und auch richtig – gibt es einen Kinderlauf. Weiters einen Viertelmarathon (Panoramalauf) und einen Halbmarathon. Die beiden letztgenannten Läufe haben dieselbe Streckenführung, der “Halbe” muss eben zweimal gelaufen werden!

Der Start befindet sich beim Camping- und Eventgelände Arneitz. Das ist ein absoluter Vorteil, da ein Teil der benötigten Infrastruktur bereits vorhanden ist. Wie z.B. Zelt, Duschen, Verpflegung usw….! Nichts desto trotz haben die Veranstalter – WFV Finkenstein – eine perfekte Organisation hingelegt zu der ich sie an dieser Stelle aufrichtig beglückwünsche. Dass es regnete, dafür können sie nichts! Die Stimmung, wie auch das Publikum waren begeisternd!

Der Lauf geht also um den Faakersee herum, auf der Straße und durch den Wald und ist – laut Beschreibung – “mittelschwer”, was wahrlich keine Übertreibung ist. Denn die Höhenmeter (>300) sind nicht so ohne!

Mein Ziel war, diese Strecke in etwa um die 50 Minuten zu laufen, denn aufgrund der vielen Anstiege war meine letzte Viertelmarathonzeit von 49:11 Minuten nicht erreichbar. Glücklich und sehr zufrieden schaffte ich, erstmals als über 60-jähriger, eine Zeit von 50:17 Minuten. Das war mir dann danach ein herrliches Bad im Faakersee (alleine im Regen!) und ein gepflegtes Bier Wert!


Hilfe, Sporttracks fehlerhaft!

23/06/2009

Logo-SortTracks-126x128Auf Anraten der Lauf-Community habe ich im letzten Jahr Sporttracks heruntergeladen, um damit mein Lauftagebuch zu führen. Zwischenzeitlich ist diese Software für mich unverzichtbar geworden, obwohl ich immer wieder auch andere Dinge probiere. So, wie viele andere auch, selbst gestrickte Excel-Tabellen, Garmin-Connect, bzw. 1-2-sports. Aber das wurde von Hannes ja vor einiger Zeit eingehend beschrieben.

Es ist erkennbar, dass die meisten also hauptsächlich Sporttracks verwenden. So auch ich! Seit einiger Zeit aber nicht mehr! Denn was ist passiert?
Eines Tages, als ich wieder die Daten aus meinem Garmin Forerunner 405 übertragen wollte ging das nicht mehr. Beim Import steht dann links oben schon “Lese (1)”. Kann mich nicht erinnern dass das früher auch so war. Dann “Import fehlgeschlagen” und in einem Zusatzfenster “Das Stammelement ist nicht vorhanden”!

sporttracksJetzt geht’s mir so ähnlich wie den Teilnehmern in meinen Workshops wenn wir diverse Excel-Übungen machen. Es passiert etwas unvorhergesehenes und dann rufen sie mir zu: “Herr Huber, alles ist weg! Ich hab aber gar nichts gemacht!” In der Tat, ich hab auch nichts gemacht und trotzdem geht der Import nicht mehr. Ihr Experten, die ihr Sporttracks benutzt, wisst ihr da Abhilfe für mich?


New York Marathon – heuer fast geschenkt!

22/06/2009

Heuer habe ich mich zum New-York Marathon angemeldet. Ein lang gehegter Wunsch, den ich aber zwischendurch wieder verworfen habe, weil es ja doch auch eine Preisfrage ist, denn knapp 3.000,- kostet das Vergnügen!

Zu Jahresbeginn habe ich dann mit einigen Teilnehmern gesprochen, die letztes Jahr dabei waren, wie z.B. Landesrat Dr. Peter Kaiser, der von den schönsten 42 Kilometern seines Lebens sprach. Und das, obwohl er Jahrelang mit Knieproblemen kämfte und lange Läufe so zur Qual wurden. Zwischenzeitlich wurde er operiert!

NY-Marathon AnzeigeSpontan meldete ich mich am nächsten Tag bei Runnersreisen in Linz, die mir nähere Informationen dazu schickten. In Hinblick auf meinen 60. Geburtstag, den ich am 19. Juni feierte, schlugen sie vor, dass sich alle, die mich zum Geburtstag beschenken, bzw. mich finanziell unterstützen wollen, bei RR melden. Diese Personen können dann “Marathon-Meilen” erwerben. Von 50,- aufwärts! Diese Informationen gab ich weiter, persönlich und über meinen Blog, in der Hoffnung auf diverse Zuschüsse:

www.runnersreisen.com | 0732 7625180 | runners@runnersreisen.com

Und jetzt? 600 €uro an Marathon-Meilen habe ich, anläßlich meines Geburtstages erhalten!! Wahnsinn, mehr als ich je erträumt habe! Von meiner Familie, meinen ArbeitskollegInnen und auch die Geschäftsleitung meiner Firma (bit Gruppe) hat ordentlich in die Kassa gegriffen! Ich bin schwer beeindruckt und zutiefst dankbar!!


Laufen im Urlaub – Krk (Cro)

21/06/2009

Vom 13. Juni weg war ich nun (bis einschließlich 20. Juni) in Kroatien und habe eine angenehm entspannende, aber trotzdem abwechslungsreiche, Woche hinter mir.

Riu Blue WavesDas Hotel (RIU Blue Waves) war fertig gestellt, es gibt aber noch ein paar Kinderkrankheiten und organisatorische Mängel. Das kann in der Anfangsphase passieren, es wäre aber wünschenswert, wenn diese bald behoben sind. Denn hinzu kommt, dass Malinska ja nicht gerade der Nabel der Welt ist, für unseren hohen Erholungsbedarf aber ideal war.

malinska_wanderwegeWas ich in Kroatien noch nie erlebt habe – und ich bin oft da – ist ein durchgängiger Weg direkt am Strand entlang. Kilometerweit! Diesen kann man natürlich auch laufen, auch Radfahrer trifft man! Hinzu kommen sehr gut beschilderte Wanderwege rund um Malinska, die ich in dieser Form noch nie erlebt habe. Ausgestattet mit einer Wanderkarte (die schwer zu kriegen ist!?) lief ich mehrmals eine schöne Meer-Land-Route mit minimalen, teils unfreiwilligen Abweichungen. Es lohnt sich immer wieder den Urlaubsort auf diese Art und Weise zu erkundigen und mit einem Genusslauf in den Tag zu starten! So war es auch am Freitag, meinem 60. Geburtstag!

Die Woche verbrachten wir zusätzlich noch mit Ausflügen auf der Insel, wie z.B. nach Baska, den schönsten Urlaubsort Kroatiens, Punat und natürlich Krk selbst. Von dort starteten wir an einem anderen Tag zu einer Bootsfahrt mit der Mali Pin zu einer anderen Insel (davon gibt es hier genug), zu verschiedenen Badebuchten, einer Badehöhle (in die ein paar von uns auch hineingeschwommen sind, bis hin zu Stara Baska, wo wir uns stärkten. Das heisst, wir uns nicht, denn die Bora hat das Boot eine Zeit lang in ungemütliche Schauklereien versetzt. Landratten sind das nicht gewohnt!

Der letzte volle Tag war mein Geburtstag, an dem meine Frau ein Sektfrühstück zeleibrierte. Wir faulenzten tagsüber und badeten im Meer (täglich mehrmals!). Am Abend gab es dann – eher zufällig – einen Galaabend. Wir bekamen den besten Tisch (ich wriu_bluewaves1underte mich schon) mit herrlichem Meerblick. Nach dem Hauptgang hörte ich im Erdgeschoss kroatische Weisen, vorgetragen von einheimischen Sängern. Diese kamen dann auch zu uns hoch, sangen weiter und intonierten dann “Happy Birthday … lieber Reinhard!”. Gleichzeitig kam dann auch noch der Oberkellner mit einer Sachertorte, drauf eine brennende Kerze (nett beim 60iger) und die Gäste daneben standen auf und klatschten. Szenen, wie man sie in einem Film erlebt gibts wirklich, wenn man so eine Traumfrau wie ich hat! Wahnsinn und unvergesslich!

Ja, und so manche Gutschein-Kilometer für meinen New-York-Marathon bekam ich auch geschenkt. Meine Wünsche wurden erhört, bzw. mein Blog wird gelesen ;-)

Das Leben liebt mich, meine Frau auch!


Urlaub, 60ig, New-York-Marathon!

12/06/2009

Nach vielen Wochen und Monaten, die viel Arbeit, aber auch viel Freude gebracht haben, gibt es nun endlich eine kleine schöpferische Pause. Mitte Juni (ab morgen – juhu!) geht es fast immer mit meiner Liebsten ans Meer. Diesmal nach Kroatien!

malinska1Wir haben auf der Insel Krk (Malinska) einen einwöchigen Aufenthalt in einem völlig neuen Hotel gebucht, dem Hotel Riu Blue Waves, von dem es hiess, dass es am 31. Mai 09 (!) eröffnet wird. Hoffentlich! Es wird uns beiden gut tun ein wenig abzuschalten, Zeit füreinander zu haben und die Seele baumeln zu lassen. Natürlich habe ich die Laufschuhe mit und werde die Umgebung erkunden, denn nur herumliegen ist nicht meine Art!

Was diesen Urlaub ein wenig anders macht als viele andere, die ich ebenfalls zumeist um diese Zeit irgendwo (niemals am gleichen Ort!) am Meer verbringe, ich reise als “alter Mann” wieder zurück, denn er endet (am 19. Juni) mit 60iger3meinem 60. Geburtstag. Zu diesem habe ich all meinen lieben Bekannten und Verwandten erklärt, dass ich dazu nur einen Wunsch habe: Sponsoring zum New-York-Marathon, den ich bekanntlich fix gebucht habe!

Das Reisebüro Runnersreisen machte mir dazu nämlich einen tollen Vorschlag: Wir vereinbaren einen imaginären Kilometer-Preis von € 50.- oder € 60.-. Sie geben unsere Telefon-Nummer (übrigens 0732 7625-180) an Freunde, die sie beschenken wollen. Die rufen an und kaufen bei uns Marathon-Kilometer für Sie, die wir Ihrer Rechnung gutschreiben. Ihre Freunde erhalten einen “Gutschein” für die gekauften Kilometer, die sie Ihnen dann zum Geburtstag schenken können.

Spätestens wenn ich wieder zurück bin erfahre ich, obs gewirkt hat. Bis dahin wünsche ich meinen Besuchern eine schöne Zeit!


Loblied auf die Lauf-Blogger

09/06/2009

bloggenSeit dem Vorjahr schreibe ich im Weblog nun immer wieder mehr oder weniger interessante Geschichten aus meinem Privatleben. Dabei natürlich vorrangig über meine Leidenschaft, dem Laufen! Da meine Zeit begrenzt ist, bin ich diesbezüglich nicht so aktiv wie so viele Blogger aus der Laufkommune, die hier die wunderbarsten Geschichten wiedergeben. Denen widme ich heute meinen Artikel!

Es wäre nun äußerst unfair hier eine Wertung abzugeben, da ich diese Personen sowohl im Sport, wie auch in der Art wie sie die Geschichten dazu wiedergeben, ungemein schätze. Viele sind mir ans Herz gewachsen, ihre fast täglichen Kolumnen unverzichtbar geworden. Ich leide mit ihnen, ich freue mich über die großen und kleinen Erfolge, über die beeindruckenden Leistungen die sie erbringen.

Ich habe doch glatt ein schlechtes Gewissen wenn ich nicht so oft kommentiere, wie dies viele meiner Blog-Freunde tun. Man möge mir an dieser Stelle verzeihen. Es ist halt so, dass ich einen Job habe (den ich hier und hier beschreibe), der viel Zeit erfordert, der mir aber unglaublich viel Freude bereitet, da ich auch hier – neben einer spannenden Aufgabe – von wunderbaren Menschen umgeben bin. Dass das Laufen und meine Familie in der Prioritätenliste vor dem Schreiben und Kommentieren liegt ist daher eine Tatsache die – so hoffe ich – von euch mit dem nötigen Verständnis quittiert wird.

Das bedeutet aber, ich lese viel und regelmäßig von euch. Es ist mir also bekannt wie viel da gelaufen wird, wo gelaufen wird, dass einige von euch (vorrübergehend) mit dem Schicksal der Verletzung hadern, andere wiederum mit der Produktion von Endorphinen nicht mehr nachkommen. In Wettbewerben, oder einfach nur so. Schätzen wir uns glücklich dass wir die Möglichkeit dazu haben! Ob täglich, am Meer, in den Bergen, oder gar bei einem Ironman. Aber bitte niemals so:


1.000KM Schallmauer durchbrochen!

29/05/2009

Es ist ja fies von mir, wenn ich über meine persönlichen Erfolge schreibe, wenn gleichzeitig viele meiner Laufblog-Freunde leiden. Aber das Leben ist generell so, denn Freud und Leid sind stets eng miteinander verbunden. Und all die Qualen, mit denen nicht nur etliche meiner Leser hadern, habe ich bereits hinter mir, so manche sicher auch noch vor mir!

Laufstatistik09-1000Jetzt ist einmal Anlass zur Freude, denn heute Nachmittag habe ich die 1.000-Kilometer-Hürde für 2009 überschritten! Hinzu kommen beachtliche 32.000 Höhenmeter und drei Laufwettbewerbe mit recht passablen Ergebnissen! Das heurige Laufjahr sieht also gut aus, denn 1.000 Kilometer bereits Ende Mai, das gab es bei mir noch nie! Wenn ich nämlich als Vergleich das letzte Jahr heranziehe, dann hatte ich Ende des Jahres gerade mal ca. 1.700 Kilometer am Konto und um diese Zeit noch nicht einmal 500 Kilometer in den Beinen!

Warum wohl?
Genau, ich war knapp zwei Monate verletzt! Und da habe ich das erste Mal gelernt leiser zu treten, auf den Körper zu hören. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn ich glaube, dass ich heuer die meisten Kilometer meines bisherigen Läuferlebens (seichter Beginn im Jahr 2000) laufen werde!

Nachdem ich beabsichtige, bis zum Großereignis New York, jedes Monat bei einen Rennen zu starten, wird es auch das Jahr mit den meisten Wettbewerben. Ein Rekordjahr sozusagen. Und das bei einem Full-Time-Job! Aber nachdem wir Läufer, bzw. generell alle sportlich aktiven Menschen, belastbarer sind als der Durchschnitt, leisten wir auch mehr. Abschließend kann ich in diesem Zusammenhang auch das amüsante Buch “Der Halbmarathonmann” empfehlen!!


Businesslauf Kärnten

22/05/2009

Einmal im Jahr (heuer 20. Mai 09) treffen sich in Kärnten viele Läufer, um am beliebten Businesslauf teilzunehmen. Die Palette reicht dabei vom Einsteiger bis hin zu den Profis. Die knapp 4,8 Kilometer lange Strecke geht durch die Klagenfurter Innenstadt und die Distanz ist auch für die meisten Hobbyläufer bewältigbar! Das ist mit ein Grund, warum sich am späteren Nachmittag (Start 19:00 Uhr) über 1.100 Menschen in angenehmer Stimmung treffen und jeder Einzelne ein ganz persönliches Erfolgserlebnis verzeichnen kann.

Ich selbst arbeite bei bit-Management als Projektleiter für “Gründen_in_Kärnten” und habe daraus ein Team erstellt. Mit mir als Leithammel liefen die zwei sehr sportlichen, wie auch erfolgreichen Unternehmensgründer, Hartwig Meisslitzer und Mario Kapler. FTeam bit-Management Kärntenür mich selbst ein schönes Erlebnis, wenn die Kontakte mit unseren Kunden über das Geschäftliche hinausgehen! Darum liebe ich diesen Job auch so!

Wir haben uns gut geschlagen! Sehr gut sogar! Sieht man die Ergebnisse an (es gibt bei solchen Läufen natürlich keine Abstufungen in den Altersklassen, sondern nur Team- und Einzelwertungen) dann sieht die erfreuliche Bilanz so aus:

Wertung Team Männer: 149 Teams/ 49. Platz  (dahinter 67,11%)
Wertung alle Teams: 381 Teams/ 66. Platz  (dahinter 82,86%)
Einzelwertungen bei 1.149 Finisher mit folgenden Ergebnissen:
- Hartwig, Zeit 00:20:12/ Platz 112  (dahinter 90,25%)
- ich (Reinhard), Zeit 00:22:08/ Platz 306  (dahinter 73,37%)
- Mario, Zeit 00:22:35/ Platz 344  (dahinter 70,06%)

Der Ausklang war -  wie immer – sehr stimmungsvoll, sehr laut (Musik in einer Halle!), verbunden mit Speisen, einem oder mehreren Getränken und vielen angenehmen Gesprächen mit Freunden und Geschäftspartnern!

P.S.:
Da mir die von der Zeitnehmung bereit gestellte Ergebnisliste nicht gefällt, habe ich diese auf zusätzliche Details erweitert und auf Google Text & Tabellen gestellt. Du kannst diese HIER abrufen und ganz einfach in eine Excel-Tabelle exportieren!

Weitere Bilder :
- http://www.cityfoto.at/
- http://www.woche.at/
- http://www.mein-klagenfurt.at/


Des Läufers Pech – Verletzungen!

18/05/2009

In letzter Zeit las ich bei meinen Blog-Freunden überdurchschnittlich oft von Laufverletzungen, oder anderen Krankheitsgeschichten. Natürlich fällt jeder von uns hin und wieder aus. Die Häufigkeit der letzten Wochen machte mich aber nachdenklich! Was waren in meinem Fall so die bekanntesten, die ich im Laufe der Zeit so erleben “durfte” und wie ging ich damit um?Laufverletzung1

Gleich beim zweiten Marathon erwischte mich ein Ermüdungsbruch, den ich – Internet sei Dank – selbst diagnostizierte, während der Arzt noch rätselte. Iliotibiales Bandsyndrom kann man es auch nennen, aber der erste Name ist aussagekräftig genug! Es folgte eine mehr als zweimonatige Behhandlung bei einem Sportarzt bis ich wieder laufen konnte.

Viel schlimmer waren die Probleme mit meiner Achillessehne, die mir mehrere Jahre hindurch Sorgen bereitete. Auch waren hier monatelange Behandlungen vonnöten. Auch Schmerzen an der Ferse machten mir oftmals zu schaffen. Massive Schmerzen verursachte stets das Sprungelenk, wo ich die Aussenbänder mehrmals überdehnt habe. In Summe war ich pro Jahr ca. zwei Monate unfähig zu laufen!

Verletzung_2008.AprilDie Ungeduld, die mich immer plagte trieb mich viel zu oft in weitere Verletzungen und noch längere Pausen. Kommt euch das bekannt vor? Wahrscheinlich, weil die meisten so reagieren. Weil sie die Bewegung gewohnt sind und auch regelmäßig benötigen. Auch ich habe lange gebraucht um gewisse Dinge zu verstehen. Die da wären:
- Ich höre viel mehr auf meinen Körper als je zuvor!
- Ich gebe Verletzungen die Zeit die sie brauchen um auszuheilen!
- Ich bin älter, ruhiger und vernünftiger geworden (höchste Zeit ;-
))

Ein ganz wichtiger Grund, warum ich heuer im 60igsten Lebensjahr trotzdem die meisten Kilometer, wie auch die meisten Wettbewerbe laufen werde ist eine Investition die sich gelohnt hat. Ein Balancebrett welches ich während der täglichen Nassrasur verwende, wodurch meine Beine in einem hohem Ausmaß stabilisiert wurden (liebe Frauen, die ihr das lest, vielleicht gehts auch beim Schminken? Kann mir aber vorstellen, dass die Genauigkeit der Striche darunter leidet!).

Noch kurz zu meinem Beinahe-Ausfall beim Triest-Marathon. Bekanntlich habe ich ca. das letzte Drittel im Gehen/Stehen/Laufen absolviert, weil mich heftige Wadenkrämpfe plagten, deren Nachwirkungen ich heute noch spüre. Viele von euch verwenden sie, mir wurden sie zum Verhängnis – die Kompressionsstrümpfe. Es gibt übereinstimmende Meinungen, dass diese bei mir eben keine Stütze waren, weil meine Wadel (Unterschenkel) halt sehr stark ausgefallen sind und dadurch wenig Blut zirkulierte!

An alle Leidenden: Es wird wieder besser, immer! Es dauert halt immer viel zu lange! Aber das wisst ihr ja ;-)